HOSPIZGRUPPE Salem e.V. - ambulanter Hospizdienst
 

Lese- und Buchtipps

von der Hospizgruppe Salem e.V.

zu den Themen Lebensende, Sterben, Tod und Leben




 

WAS IST SCHON FÜR IMMER

Vom Leben mit der Endlichkeit

Sterben – das tun doch immer die anderen.
Seit zwei Jahren weiß Katja Lewina von ihrer Herzerkrankung und dass sie ihr jederzeit das Leben kosten kann.
Die Diagnose bekam sie kurz nach dem plötzlichen Tod ihres siebenjährigen Sohnes. Mit einem Mal wurde die Möglichkeit zu sterben      Teil ihres Alltags.
Was macht unsere Endlichkeit mit der Liebe? Wie erklärt man das den Kindern? Was wollen wir hinterlassen?
Was holen wir aus unserem Leben raus – sollen wir es der Gesundheit zuliebe ruhig angehen lassen und damit eine Menge verpassen
oder ganz im Gegenteil: Aufs Gas treten?
Diesen und weiteren Fragen stellt sich Katja Lewina in elf Essays ohne die üblichen Carpe-diem-Plattitüden, dafür mit dem unliebsamen Reminder: Sterben geht uns alle an.


GUT GELAUFEN

Schöne Abschiede vom Leben

Der Abschied von dieser Welt kann auf wundervolle Weise gelingen. Eva Masel hat das oft erlebt. Die Leiterin der Palliativmedizin am Wiener Allgemeinen Krankenhaus erzählt in diesem Buch von solchen Abschieden, von Liebe, Hoffnung, Vergebung und Dankbarkeit. Dabei gibt sie Hinweise, was wir tun können, damit auch unser Leben bis zu unserer letzten Stunde glückt.




 


LEBEN BIS ZULETZT

Was wir für ein gutes Sterben tun können

"Wir können nichts mehr für Sie tun" - diesen berühmten Satz, vor dem sich so viele fürchten, gibt es beim Autor Sven Gottschling nicht. Sterbenskranken Menschen die verbleibenden Tage, Wochen und Monate und manchmal auch Jahre mit bestmöglicher Lebensqualität zu füllen und den Angehörigen eine anhaltende Erinnerung an das gute Ende eines geliebten Menschen zu bereiten, sieht er als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Wie das ganz praktisch möglich ist, wie wir uns selbst darauf vorbereiten und als Angehörige damit umgehen können, beschreibt der Palliativmediziner in diesem Buch in einer für medizinische Laien verständlichen Sprache.

AM ENDE IST NICHT SCHLUSS MIT LUSTIG

Humor angesichts von Sterben und Tod

Krankheit, Sterben und Tod - da gibt es nichts zu lachen, oder? Harald-Alexander Korp sieht das ganz anders. Lachen wirkt entspannend, hilft Sprachlosigkeit zu durchbrechen und schafft Erleichterung. Dieses Buch beschreibt, wie der Humor als Widersacher der Angst auf spielerische Weise Distanz und zugleich Empathie schafft und die Kraft für das Loslassen stärkt.



DER TOD IST GRÜN

Erlebnisse und Erfahrungen des Sargmalers vom Bodensee

 

"Wie kommt man denn auf diese Idee?" - "Darf man das überhaupt?" - "Was sagt der Pfarrer dazu?"
Als Alfred Opiolka beschließt, Särge zu bemalen, ist der Zweifel in seiner Umgebung groß. Zu ungewöhnlich scheint es, einen toten Menschen in einen - wie er es nennt - Schrein zu bergen, auf dem Blumen, Schmetterlinge und prall blühende Wiesen vom Leben erzählen. Doch Opiolka sollte Recht behalten: Seine lebensfrohen Schreine und Schmuckurnen geben Menschen im Augenblick des Abschieds Trost, Halt und Zuversicht.
In diesem Buch erzählt er von seiner Arbeit, seinen Begegnungen und Erlebnissen als Sargmaler. Geschichten voller Wissen um das Leben und das Sterben, um das Beschließen und das Neu-Beginnen. Ein ungemein optimistisches Buch über das Ende, das allen Menschen sicher ist.

 

ÜBER DAS STERBEN

Was wir wissen, was wir tun können, wie wir uns darauf einstellen

Die Vorbereitung auf das Sterben ist die beste Vorbereitung für das Leben! Seit vielen Jahren steht Palliativmediziner Gian Domenico Borasio für eine Medizin am Lebensende, die das Leiden lebensbedrohlicher Erkrankten lindern, ihre Lebensqualität und die ihrer Angehörigen verbessern will.

Diese Ausgabe bezieht sich zwar auf das Schweizer Gesundheitssystem, dennoch beeindruckt das Buch durch ein eindrucksvolles Miteinander von Einfühlung und unbestechlicher Direktheit, von praktischen Tipps und sanften Sätzen.



DER HEUTIGE TAG

Ein Stundenbuch der Liebe

 

Über fünfzig Jahre lang teilen sie ihr Leben. Doch nun ist der Mann schwer krank. Lange schon wird er palliativ umsorgt; und so wird der Radius des Paares immer eingeschränkter, der Besuch seltener, die Abhängigkeit voneinander größer.
Kraftvoll und poetisch erzählt Helga Schubert davon, wie man in solchen Umständen selbst den Verstand und der andere die Würde behält.



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