Hospizgruppe Salem e.V.

Termine 2016/2017

 

 

 

Fr.
23.06.2017 19.00 Uhr

Wir laden ein zum Vortrag:

Sterbefasten - Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit

Das Sterbefasten ist eine seit jeher praktizierte Methode, sein Leben zu beenden. Menschen hören auf, zu essen und zu trinken, Demenzkranke pressen die Lippen beim Füttern zusammen und Alte erstarren vor dem gedeckten Essenstisch.

Sobald eine Krankheit austherapiert ist und schwerste Erkrankungssymtome den Alltag beherrschen, stellt sich regelmäßig die Frage, wie lange es noch bis zum Tod dauern wird. Die gleiche Bedeutung wird den Umständen beigemessen, die das fortschreitende Sterben begleiten. Zunehmend werden Betroffene sich ihres Selbstgestaltungsrechts bewusst und fordern es ein. Hierzu gehört, dass sie die Umstände und den Zeitpunkt des Todes selbst bestimmen wollen, um Rituale des Abschieds und des Versöhnens gestalten zu können.

Der „Freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit“ ist nicht dem Vorgang des Suizids, der Selbsttötung, gleichzusetzen. Sie gibt dem Ausführenden gut zwei Wochen Gelegenheit, den begonnenen Schritt zu überdenken und auch wieder abzubrechen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sind geklärt, die ethischen sind vor Beginn dieses Schrittes zu prüfen.

Dr. Roland Hanke, leitender Mediziner eines ambulanten Palliativ-Teams aus Fürth, geht auf die Unterschiede zwischen einer Selbsttötung und dem freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit ein, erläutert die zu prüfenden rechtlichen und ethischen Grundlagen und wird die ärztlichen und pflegerischen Maßnahmen aufzeigen, die das Sterben für den Betroffenen und seine Angehörigen zu einem würdigen und schmerzfreien Fortgehen machen.

Veranstaltungsort:
Dorfgemeinschaftshaus, 88682 Salem-Weildorf, Heiligenberger Straße 117

Mi. 09.11.2016 19.30Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Öffentlicher Vortrag:

Zuhause leben bis zuletzt - Möglichkeiten der palliativen Versorgung am Lebensende

Sterbebegleitung und Palliativmedizin haben das Ziel, Tod und Sterben zu enttabuisieren und ein würdiges und selbstbestimmtes Sterben zuhause, im Hospiz oder im Krankenhaus zu ermöglichen. Dabei stehen die technischen Maßnahmen im Hintergrund und der personelle und zeitliche Aufwand ist von großer Bedeutung. Die individuelle Behandlung benötigt  oft ein interprofessionelles Team, um dem Sterbenden in seinen unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. 

Referentin: Frau Dr. Rogalla, Allgemeinärztin und Ärztin für Palliativmedizin
Ort: Evangelisches Gemeindehaus in Salem

jeweils So.

 

Trauergruppe 
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