HOSPIZGRUPPE SALEM E.V.
-  Ambulanter Hospizdienst  -     Tel. 07553/6667

Aktuelles

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Öffentlicher Vortrag

„Wenn sich die Worte verlieren

 

Marlies Lamers
Durch die fortschreitende Erkrankung verlieren Menschen die Worte, die ihnen helfen würden, ihre Bedürfnisse und Gefühle auszudrücken. Wir stehen hilflos davor, außer Stande zu verstehen, was unser Gegenüber möchte.
Es kommt zu Missverständnissen, Fehlinterpretationen und Frustrationen, wir fühlen uns unverstanden, nicht wertgeschätzt und eine Unzufriedenheit auf beiden Seiten macht sich breit.
Ich nehme Sie mit in die spannende Welt der Emotionserkennung, speziell dem Gesichter Lesen.
Anhand einiger Beispiele zeige ich Ihnen, woran Sie die zuverlässigen Merkmale einer bestimmten Emotion erkennen können. Sie werden für die schnellen muskulären Bewegungen im Gesicht zwischen 40 und 500 Millisekunden sensibel und dürfen Ihrem Bauchgefühl mehr vertrauen. Es geht um die Wahrnehmung und die Resonanz auf die empfangenen deutlichen Zeichen.

Wo: Evangelisches Gemeindehaus, Schlossstraße 13 in 88682 Salem

Wann: 19.03.2021 um 19Uhr

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Öffentlicher Vortrag

„An der Seite der Toten ...weil der Tod ein Thema ist

Dr. Martin Prein
Thanatologe / Notfallpsychologe
ehem. Bestatter

Der Vortrag bietet den ZuhörerInnen Wissen, Aufklärung und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod an. Einerseits weil wir selbst unmittelbar durch einen Todesfall betroffen sein können. Andererseits sollen wir unseren Mitmenschen, die einen schweren Verlust zu betrauern haben, begegnen können. Und trauernde Mitmenschen
begegnen uns in allen Lebensbereichen: Im Beruf die Kollegin oder Kundin oder meine Nachbarn: Was nun sagen? Was tun?

Inhalte:

  • Das in uns allen schlummernde Tabu des Todes
  • Das "Begreifen" des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
  • Solidarität und Selbstbestimmung
  • Die Herausforderung in der Begegnung mit trauernden Mitmenschen
  • Trösten oder Ver-trösten?
  • Die Kraft der Sprachlosigkeit
  • Die Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse

Wo: Evangelisches Gemeindehaus, Schlossstraße 13 in 88682 Salem

Wann: 11.09.2020 um 19Uhr

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Öffentlicher Filmvortrag

„Zeit, die mir noch bleibt

„Diagnose Lungenkrebs“ Nach Entfernen des Tumors lehnt Markus H. (41), Vater von 3 Kindern, eine Strahlentherapie ab. Markus hofft, dass sein Krebs zum Stillstand kommt - gleichzeitig beginnt er langsam Abschied zu nehmen. Er entwirft seinen Grabstein und plant eine letzte Reise nach Marokko. Markus lässt sich erst bestrahlen, als die Schmerzen unerträglich werden. Heidi und Bernd Umbreit dokumentieren Markus H.´s eigenwilligen Umgang mit seiner tödlichen Krankheit. Über ein Jahr lang haben sie ihn mit der Kamera begleitet, seinen Mut und seine Verzweiflung erlebt, seinen Kampf und seine Einsamkeit - und die Versöhnung mit Krankheit und Familie.

Für den Film „Zeit, die mir noch bleibt“ erhielt Bernd Umbreit den DEUTSCHEN KAMERPREIS 2006, den Filmpreis DAVID 2006 der evangelischen Landeskirche, sowie den Journalistenpreis 2006 „würdevoll und selbstbestimmt...bis zuletzt“.


Im Anschluß bietet sich die Möglichkeit der Diskussion mit den Filmemachern Heidi und Bernd Umbreit


Wo: Evangelisches Gemeindehaus, Schlossstraße 13 in 88682 Salem

Wann: 26.03.2020 um 19Uhr

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Herbst 2019: Start einer neuen Trauergruppe

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Die Hospizgruppe Salem e.V. und die Linzgau-Buchhandlung laden ein zur

Autorenlesung mit Roland Schulz:

So sterben wir – Unser Ende und was wir darüber wissen sollten

Roland Schulz nimmt uns mit auf die letzte Reise. Er schildert eindrücklich die Tage und Stunden vor unserem Tod, beschreibt ausführlich den Weg unseres Körpers von der Leichenschau bis zur Bestattung und wirft einen Blick auf die, die zurückbleiben in ihrer Trauer.

„Der moderne Mensch denkt über den Tod wie über den Weltraum: Er existiert zweifelsohne irgendwo da draußen – aber im tiefsten Herzen sind wir sicher, niemals durch seine Dunkelheit zu wandeln.“

Roland Schulz hat ein Fachbuch der ganz besonderen Art geschrieben: Aufwendig recherchiert, klar, direkt, leicht verständlich, berührend, eindringlich, voller Menschlichkeit.

Er schafft es, unser Sterben, unseren Tod und die Trauer unseres Umfeldes in Worte zu fassen. Worte, denen wir uns nicht entziehen können. Hier geht es um uns!

 


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Abschiede gehören zum Leben – Bücher über Sterben, Tod und Trauer


Ab sofort finden Sie in der Linzgau-Buchhandlung in Salem (Schlossseeallee 22) Bücher, die wir als Hospiz- und Trauerbegleiter/innen gelesen haben und weiterempfehlen. Von Kinderbüchern über Romane und Sachbücher bis hin zu Alltagsbegleitern in Krisensituationen finden Sie eine gute Auswahl – zum selber Lesen oder Verschenken.


Lassen Sie sich inspirieren, informieren, aber auch Ängste nehmen und Kraft geben.

Das Bücherregal wurde inzwischen abgebaut. Sie können jedoch jederzeit die Bücher in der Linzgau-Buchhandlung erwerben oder Leseempfehlungen bei uns im Büro erfragen.


 








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Öffentlicher Vortrag

Zuhause leben bis zuletzt - Möglichkeiten der palliativen Versorgung am Lebensende

Sterbebegleitung - Palliativmedizin - hat das Ziel, Tod und Sterben zu enttabuisieren und ein würdiges und selbstbestimmtes Sterben zuhause, im Hospiz oder im Krankenhaus zu ermöglichen. Dabei stehen die technischen Maßnahmen im Hintergrund und der personelle und zeitliche Aufwand ist von großer Bedeutung. Die individuelle Behandlung benötigt  oft ein interprofessionelles Team, um dem Sterbenden in seinen unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Referentin: Frau Dr. Rogalla, Haus- und Palliativärztin i.R.

Wo: im evangelischen Gemeindehaus, Weinsteig 1, Markdorf

Wann: 12.11.2018 um 19.00 Uhr

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Gedenkfeier

Wir gedenken gemeinsam mit Angehörigen und Hospizbegleitern derer, die in diesem Jahr verstorben sind.

 Memento

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang, nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich todentlang Und laß mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr; – Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur, Doch mit dem Tod der andern muss man leben.

Mascha Kaleko

Wo: in Salem-Stefansfeld, evang. Gemeindehaus

Wann:  19.11.2018 19.00 Uhr

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Autorenlesung mit Maria Stahl













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